Powerfood Aronia

Wunderbeere Aronia

Die positive Wirkung der Aroniabeere auf den Menschen ist in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten bekannt. Trotz dieser Tatsache gewinnt die aus Nordamerika stammende Wildbeere erst seit Anfang der 1990iger Jahre auch im deutschsprachigen Raum mehr und mehr an Bekanntheit. Die blauschwarze Beere, die ca. die Größe einer Heidelbeere hat, zeichnet sich insbesondere durch einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen aus.

Herkunft & Eigenschaften

Ursprünglich stammt die schwarze Apfelbeere aus Nordamerika und Kanada, wo sie auf festem, saurem Boden gut gedeiht. Im 18. Jahrhundert wurde die Beere aufgrund ihrer Frostresistenz als Ziergehölz über Russland nach Skandinavien und Osteuropa gebracht. Nach 1945 gelangte die Pflanze über den Balkan bis nach Mitteleuropa. Heute befinden sich die Hauptanbaugebiete der Beere in den östlichen Ländern, aber auch in Deutschland und Österreich.

Ernte und Lagerung

Die Ernte der Aroniabeere erfolgt je nach Reifegrad der Frucht von Mitte August bis Ende September. Da die Aronia hartschalig ist und einen hohen Anteil an Gerbstoffen enthält, lässt sie sich gut lagern. Die Kühlung der Beere ist allerdings notwendig, damit sich kein Schimmel bildet.

Aussehen und Geschmack

Der Aroniastrauch ist stark verzweigt und kann eine Höhe von bis zu 3 m erreichen. Die Blätter der Aronia sind tiefgrün, lederartig und glänzend. Sie sind elliptisch bis oval und an den Rändern fein gesägt. Das Blatt ist 3 bis 7 cm lang und 1 bis 4 cm breit. Die purpurfarbene Mittelrippe des Blattes macht das Laub sehr dekorativ. Im Herbst färbst es sich wein- bis dunkelrot ein. In der Zeit zwischen Mitte und Ende Mai bilden sich nach dem Laubaustrieb die ersten kleinen weißen Blüten. Durch die späte Blüte ist die Aronia kaum spätfrostgefährdet. Auch ist sie sehr resistent gegen Schädlinge und Pilze, sodass auf den Einsatz von Pestiziden weitgehend verzichtet werden kann. Geschmacklich ist die Apfelbeere säuerlich herb und ähnelt unausgereiften Heidelbeeren. Trotz ihres hohen Zuckergehaltes wird die Frucht als nicht zu süß empfunden.