Innviertler Aronia & mehr

Der Aroniasaft und ihr Nährstoffprofil

Neben einer Fülle wichtiger Vitamine und Mineralstoffe ist ihr Anthocyangehalt weitaus höher als jener von Erdbeeren, Himbeeren oder Trauben. Das macht den Aroniasaft zum wahren Powerdrink. Wer auf eine effektive Schutzwirkung im Kampf gegen freie Radikale setzen möchte, dem sei die Aroniabeere besonders ans Herz gelegt, denn unter allen antioxidativ wirksamen Vitalstoffen ist die Gruppe der Polyphenole weitaus stärker wirksam als die antioxidativen Vitamine.  Untersuchungen schreiben ihnen eine Wirkung zu, die um ein Hundertfaches stärker ist als beispielsweise jene von Vitamin E. Insbesondere durch den hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen zeichnet sich die Beere aus.

Große Wirkung

Schon nach 5 Minuten inaktivierte der untersuchte Aroniasaft 99,99 % von verschiedenen Influenzaviren, 96,98 % der Viren von SARS-CoV-2 und auch den Adenovirus reduzierte der Saft aus der Aroniabeere nach 5 Minuten um 93,23 %. Der sehr widerstandsfähige Adenovirus (AdV5), der in der Studie als Kontrollvirus eingesetzt wurde, ließ sich einzig vom Aroniasaft beeinflussen.

Die Forscher vermuten, dass für die starke antivirale Wirkung des Aroniasafts der saure pH-Wert oder die sekundären Pflanzenstoffe verantwortlich sind. Diese Stoffe kommen in den untersuchten Pflanzensäften etwa in Form der Polyphenole Catechin, Tannin und Flavonoid in verschiedener Zusammensetzung und Menge vor. Es konnte in der Studie gezeigt werden, dass verschiedene Polyphenole der getesteten Pflanzenprodukte die Oberflächenstruktur der Viren schädigten, ihre Rezeptoren besetzten und dadurch notwendige Wechselwirkungen und Fusionen außer Kraft setzten.

Polyphenole im Aroniasaft

Das Wirkspektrum der zur Gruppe der Polyphenole gehörenden Anthocyane ist besonders groß. Unter der sekundären Planzenstoffen sind sie ein Highlight. Ist die Balance zwischen Antioxidanzien und freien Radikalen gestört, bekommen die aggressiven Moleküle die Überhand. In diesem Fall gelten die freien Radikale als Mitverursacher für folgende Erkrankungen: Hier kann der Verzehr von Aroniasaft helfen.

• Herz-Kreislauf-Erkrankungen • Krebsvorsorge  Diabetes und Folgeerkrankungen  Demenz, Alzheimer  Immunschwäche  Grauer Starr  Bluthochdruck

    Quelle.:Petra Neumayer / Birgit Funfack / Buch.:Aronia Powerbiostoffe aus der Apfelbeere